Mägi die Fasnächtliche Schleiss

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NameMägi die Fasnächtliche Schleiss

Wohnt inHünenberg

Zunftpaar Pégè I. und Mägi die Fasnächtliche 2008

Pesche I. Schleiss und Mägi die Fasnächtliche prägen im Jahr 2008 die Hünenberger Fasnacht als Zunftpaar der Eichezunft. Als langjährige Fasnächtler erleben sie ein intensives Amtsjahr voller Begegnungen, Überraschungen und unvergesslicher Momente.

Pesche I. und Mägi die Fasnächtliche lernen sich in den siebziger Jahren kennen und lieben. Ihre Kinder Darko, geboren 1979, und Deborah, geboren 1981, wachsen in Hünenberg auf.

1985 eröffnen Pesche I. und Mägi die Fasnächtliche die Drogerie, 1991 folgt das Kosmetikinstitut. Seither sind sie in Hünenberg fest verwurzelt.

Der Weg zur Eichezunft

Beide sind seit ihrer frühen Jugend mit der Fasnacht verbunden, unter anderem durch Guggenmusiken wie Flavio Baar und Laslafaria Zug sowie durch die Sonderbar in Cham. Die Zunftfasnacht ist ihnen zunächst weniger vertraut. Als der damalige Zunftrat Martin Spillmann im Sommer 2007 anfragt, sagen sie dennoch gerne zu.

Da Pesche I. und Mägi die Fasnächtliche die Zunftfasnacht noch nicht wirklich kennen, blicken sie gespannt auf das Amtsjahr. Die geheimen Treffen zur Vorbereitung machen bereits deutlich, dass besondere Momente auf sie warten.

Ein Amtsjahr voller Höhepunkte

Pége und Mägi mit ihren Kindern.
Pége und Mägi

Die Huldigung in der Wart mit den Meisterinnen und Meistern der Zunft sowie dem Meisterchörli übertrifft alle Erwartungen. Die Zünfterinnen, Zünfter und der Zunftrat tragen das Zunftpaar mit viel Herzlichkeit durch die Fasnacht, chauffieren es von Anlass zu Anlass und harren bis tief in die Nacht aus, um beide sicher nach Hause zu bringen.

Zu den vielen besonderen Momenten gehören der Ball der Oohregrööbler in Rotkreuz, an dem auch Deborah dabei ist, der Hammerball der Hünenberger Quaker, der Umzug in Wollerau mit dem ganzen Eichevolk und der gesamten Fahrhabe sowie das Nachtessen mit dem Zunftrat im Campana in Cham, wo die Alt-Guggenmusig Flavio zu Besuch ist.

Auch der Vorabend des Schmutzigen Donnerstags mit der Chamer Guggenmusik Wäichbächer und Sohn Darko bleibt in bester Erinnerung. Am Schmutzigen Donnerstag folgen die Chesslete, die Eierete, Besuche in den Kindergärten und Altersheimen sowie am Abend die Schnitzelbänke.

Weitere Höhepunkte sind das Holzen am Freitag, der Umzug der Letzibuzäli in Zug am Samstag, die Messe am Sonntag, der Umzug in Rotkreuz, die Familienfasnacht im Heirisaal und erneut die Schnitzelbänke in der Wart. Am Montag folgt der Kreis der Gemütlichen. Der Dienstag bringt das grosse Zunftpaaressen, bei dem Jack I. Estermann und Rita die Freundliche aus internen Geschichten humorvolle Spiele vorbereiten.

Der Umzug bei schönstem Wetter mit vielen Überraschungen durch die Sonderbar, den Veloclub und die Ehrenzünfter sowie die Eichefrässerverbrennung mit Ausklang bis spät in den Morgen runden die Fasnacht ab.

Inthronisation und Geheimhaltung

Das Motto der Inthronisation lautet «Hünen Alp» und passt hervorragend zu Pesche I. und Mägi der Fasnächtlichen, die leidenschaftlich gerne wandern. Während des Abends sitzen sie neben dem bisherigen Zunftpaar, wer?, und dürfen sich nichts anmerken lassen.

Das Stillhalten bis zur Enthüllung, die Überraschung der Freunde und der Applaus im Heirisaal bleiben unvergesslich.

Eiche Proscht

Im Zunftrat ist bekannt, dass Pesche I. und Mägi die Fasnächtliche das Eiche Proscht gerne etwas kürzen möchten. Franz Jauch entwickelt daraufhin einen Trinkspruch mit Bezug zu ihren Berufen und zum Eiche Proscht: «Nasetröpfe zum Ufchlöpfe; Es Peeling fürs Feeling; Eis Eiche Proscht im Minimum; Pro salute omnium.»

Diese Seite wurde zuletzt am 6. Juni 2026 geändert.