Huldigung
Seit der Gründung der Eichezunft im Jahr 1976 wird jedes Jahr an der Inthronisation ein neues Zunftpaar bekanntgegeben. Bereits kurz danach entsteht die Tradition, dass Zunfträte und später auch ehemalige Zunftpaare das neue Zunftpaar zuhause besuchen.
Diese Besuche finden jeweils zwischen der Inthronisation im Januar und dem Schmutzigen Donnerstag statt. Die Gäste bringen kleine Liedbeiträge, selbst geschriebene Verse oder andere kreative Überraschungen mit, um dem Zunftpaar ihre Glückwünsche zu überbringen.
Vom kleinen Besuch zum festen Anlass
Mit den Jahren wächst die Zahl der ehemaligen Zunftpaare stetig. Dadurch etabliert sich die Tradition, dass das aktuelle Zunftpaar offizielle Einladungen verschickt und verschiedene Besuchsdaten bekanntgibt. Die Gäste werden dabei auf kleinere Gruppen verteilt. Je nach Anzahl Besuche entstehen so bis zu fünf Zunftpaar Abende.
Die Treffen bieten Gelegenheit für persönliche Begegnungen, gemeinsame Gespräche und viele humorvolle Momente. Gleichzeitig lernen sich das aktuelle Zunftpaar und die ehemaligen Zunftpaare bereits vor der eigentlichen Fasnacht besser kennen.
Der Begriff «Huldigung» entsteht vermutlich erst später, als die Zahl der Teilnehmenden immer grösser wird und die Treffen zunehmend in grösseren Lokalitäten stattfinden müssen. Dadurch entwickelt sich die Huldigung Schritt für Schritt von mehreren kleinen Besuchen zu einem gemeinsamen Anlass.
Unterhaltung und Geselligkeit
Bis heute bleibt die Unterhaltung ein wichtiger Bestandteil der Huldigung. Das aktuelle Zunftpaar stellt sich verschiedenen Spielen, Quizrunden oder anderen humorvollen Aufgaben. Die lockere Stimmung und die gemeinsamen Erlebnisse machen die Huldigung zu einem beliebten Anlass innerhalb der Eichezunft.
Heute nehmen durchschnittlich rund 60 Gäste an einer Huldigung teil.
Diese Seite wurde zuletzt am 4. Juni 2026 geändert.