Fasnacht vor und nach der Gründung der Eiche Zunft

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Kutscher Xaver Luthiger am Umzug 1954.jpg
Thema an der Fasnacht 1954: Das Frauenstimmrecht. Degenwirt Fritz Baumgartner freuts.

Es wird vermutet, dass sich bereits um die Jahrhundertwende fasnachtsbegeisterte Personen zur «Fasnachtsgesellschaft Hünenberg» zusammenschliessen. Dabei handelt es sich um eine lose Gruppierung, deren Fahne jeweils an den Umzügen mitgeführt wird. Heute befindet sich diese Fahne im Archiv der Eichezunft.

Die Fasnachtsbälle werden damals von Vereinen sowie Gastwirten und Gastwirtinnen organisiert. Besonders bekannt sind unter anderem der Männerchorball oder der Rösselerball, die im Restaurant Wartstein stattfinden, dem damals grössten Saal Hünenbergs. Zu dieser Zeit ziehen die Maskierten noch von Beiz zu Beiz und treiben ihren Schabernack mit den Gästen.

Die Fasnacht gerät ins Wanken

Anfang der siebziger Jahre nimmt die Aktivität der Fasnachtsgesellschaft zunehmend ab. Kinderumzüge werden immer kurzfristiger organisiert und das fehlende Geld sowie die sinkende Motivation gefährden die Durchführung der Fasnacht zunehmend.

In dieser Situation findet sich eine engagierte Gruppe bei Fränzi und Bruno Werder im Bösch zusammen. Die Idee entsteht, eine eigene Zunft zu gründen und der Hünenberger Fasnacht neuen Schwung zu verleihen.

Die Gründung der Eichezunft

Am 9. April 1976 findet im Restaurant Rössli die Gründerversammlung statt. Dabei wird der erste elfköpfige Zunftrat gewählt und gleichzeitig der Name der neuen Fasnachtsorganisation festgelegt: Eichezunft Hünenberg.

Der erste Zunftrat setzt sich wie folgt zusammen:

Der neu gegründete Zunftrat entwickelt anschliessend ein eigenes Fasnachtskonzept und legt damit den Grundstein für die weitere Geschichte der Eichezunft Hünenberg.

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Fasnacht vor und nach der Gründung der Eiche Zunft