Rätschen

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Rätschen

Irgendwann entsteht der Wunsch, die Eichezunft solle von eigenen Klängen begleitet werden. In guter Freundschaft zu den Hünenberger Guggenmusiken übernehmen diese zwar diesen Part, doch etwas Eigenes soll es nun doch auch sein. Die Idee reift, bis 1997 eine kreative Gruppe Nägel mit Köpfen macht.

Pius (einst Zunftrat) und Pia Käppeli, Cornel und Marianne Niederberger, Richard und Agnes die Fröhliche Wicki sowie Annemarie Bessire gründen die «Rätschen». Die Männer bauen gemeinsam mit ihren Söhnen Remi, Pascal und Samuel rund 30 gewaltige Rätschen.

Gestaltung und Gewand

Rätschen
Um das Erscheinungsbild zu gestalten, lädt die Gruppe Werner Hofmann und seine Frau Brigitte ein. Er freut sich, die «grüne Zunft» mit mehr Farbe zu ergänzen und entwirft mit seinen Zeichnungen den knallroten Rock sowie die braune, mit Eicheln verzierte Schürze. Nach dieser Vorlage nähen die «Rätscherinnen» die bis heute traditionellen Gewänder.

Übergabe und Weiterführung

Nach 15 Jahren, an der Zunftgemeinde 2012, übergibt die Gründergruppe die Rätschetradition offiziell der Eichezunft. Unter der Leitung von Christian Kelter (Gemeindeleiter der Pfarrei Heilig Geist Hünenberg) und der Ministrantenleitung übernehmen Ministrantengruppen dieses kulturelle Gut und führen es bis heute weiter.

Rätschen

An Umzügen wirbeln sie die Menge auf und begleiten den Eichefrässer lautstark. Von weitem schon sind sie zu hören.

Diese Seite wurde zuletzt am 6. Mai 2026 geändert.

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