Plaketten 50 Jahre Eichezunft

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Plakette

Die Gedanken des Zunftgrafikers Dani Meier: «Für einmal hatte ich keine schlaflosen Nächte. «Es halbs Johrhundert Eiche Zunft» – das Sujet für die Jubiläumsplakette lag auf der Hand und musste von dieser nur noch aufs Papier gebracht werden.

Und so formiert sich das erst gerade gefallene Eichelaub, nicht ganz zufällig, zur Zahl 50-ig. So einfach ist das! Nicht ganz. Ins Grübeln kam ich erst, als das erste Muster der neuen Plakette vor mir auf meinem Arbeitstisch lag. Wie war das eigentlich vor 50 Jahren – wie alt war ich da schon wieder? Stand damals der alte «Degen» noch im Dorf, holten wir das Pfünderli und das «Totenbeindli» noch beim «Brösmeli» und die nächste Telefonkabine – wo befand sich diese schon wieder?

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Zugegeben – nicht alle werden diese elementaren Fragen plagen. Nur schon darum, weil viele zu dieser Zeit noch nicht das Licht des Eichelands erblickt hatten, oder erst später in dieses Land, nicht nur des tollen Brauchtums wegen, umgesiedelt waren. Ja, es lebt sich gut auf dieser Erhebung zwischen See und Reuss, auch wenn der zähe, winterliche Nebel ab und zu den Weitblick trüben kann. Also ich vermisse den Charme des alten «Degen» noch heute. Nicht verschwunden ist hingegen das Eichevolk. Im Gegenteil – gemeinsam zelebriert und feiert es alljährlich die Fasnacht und wird nicht müde, bis der Frühling naht – so wie vor 50 Jahren. «Chapeau» – Gratulation auch meinerseits!»

Diese Seite wurde zuletzt am 21. Mai 2026 geändert.

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